Holotropes Atmen

Atemseminare - Termine 2019

19.-25. Oktober 2019 auf der griechischen Insel Kefalonia
Seminar mit Holotropem Atmen, Meditiation und Systemischen Aufstellungen

13.-15. Dezember 2019 im Seminarhaus Hollerbühl
Seminar mit Holotropem Atmen und Meditation

 

Was ist Holotropes Atmen?

Holotropes Atmen wurde von Stanislav und Christina Grof in den 70er Jahren entwickelt und verbindet alte spirituelle Techniken (z.B. Kundalini Yoga, Sufi-Atmung) mit den Erkenntnissen moderner Psychologie und Bewusstseinsforschung.
Holotropes Atmen ist eine Methode intensiver Selbsterforschung, die mit „Zuständen erweiterten Bewusstseins“ arbeitet. Dies sind Zustände von erhöhter Sensibilität und Klarheit für sich selbst und andere. Sie ermöglichen authentische Erfahrungen, die ungelöste Konflikte des aktuellen Lebens und der persönlichen Biographie klären. Diese Erfahrungen reichen darüber hinaus in die Schichten eines unendlichen Bewusstseins und tragen zur Heilung unserer tiefsten Wunden bei. Diese geschieht in der Berührung mit dem Numinosen, wie C.G. Jung dies ausdrückt, in der Berührung des Persönlichen mit dem Kollektiven und dem Spirituellen.

Holotrope Zustände des Bewusstseins (Stanislav Grof) werden besonders in schamanischen Kulturen von alters her zur Heilung von Körper und Seele eingesetzt. Sie steigern die menschliche Intelligenz und Kreativität und verbinden diese mit der Kraft des Herzens. Holotrope Zustände des Bewusstseins haben eine einzigartige Qualität: Sie sind perspektivisch ausgerichtet auf ein Ganzwerden, auf ein Einswerden mit sich selbst, mit den anderen, Einssein mit dem Ewigen. Holotrope Erfahrungen fördern eine Offenheit für archetypische, transpersonale und spirituelle Bereiche des Seins.

Seit einigen Jahrzehnten gelangen sie ins Bewusstsein der modernen westlichen Psychotherapie und werden dort auch wissenschaftlich untersucht. Holotrope Zustände benötigen ein verantwortliches professionelles Setting. In einem solchen Kontext ist ihre hohe psychotherapeutische Effizienz unbestritten.

Die Methode des Holotropen Atmens („holotrop“ bedeutet: sich auf Ganzheit hinbewegend) besteht aus einer Kombination von intensiver Atmung (Hyperventilation), einer speziell auf diese Arbeit abgestimmten Musik und körperfokussierter Energiearbeit und dem so genannten „Mandala-Malen“. Ein psychotherapeutisches Sharing im Anschluss an diesen Prozess trägt zu dessen tieferem Verständnis bei und hilft die Erfahrungen zu integrieren.

Die Technik des intensiven Atmens stammt ursprünglich aus der Yoga-Tradition. Es ist Stanislav und Christina Grof zu verdanken, sie zu einem wirkungsvollen therapeutischen Verfahren entwickelt zu haben.

Mit Unterstützung des Holotropen Atmens begleiten wir seit 25 Jahren Personen psychotherapeutisch in ihren Schwierigkeiten und Krisen, Menschen, die sich aus ihren Verstrickungen befreien wollen, die ein offenes Herz leben wollen. Wir hatten das Privileg, direkt bei Stanislav und Christina Grof zu lernen.


Weitere Informationen
Jahrsetz, Ingo Benjamin: Holotropes Atmen - Psychotherapie und Spiritualität, Stuttgart 1999 (Klett);

Ders.: Das Holotrope Atmen. Zur therapeutischen Arbeit mit Zuständen Veränderten Bewusstseins

Ders.: Holotropic Awareness. In: Integral Transpersonal Journal, Oktober 2013

Grof, Stanislav und Christina: Holotropes Atmen: Eine neue Methode der Selbsterforschung und Therapie. Solothurn 2014 (Nachtschatten Verlag)